Vom Selbstwertgefühl: Das Selbstexperiment - Tag 7 bis 14 - Das Fazit!

Ihr Lieben, das Experiment ist vorbei und heute habe ich endlich das Fazit für euch! Vorab möchte ich mich aber noch für euer positives Feedback bedanken. Eure Kommentare und E-Mail haben mich so gefreut und mir wirklich geholfen. Viele von euch haben geschrieben wie mutig sie mich finden, das hat mich so gefreut und ich möchte euch diesen Mut gerne zurückgeben und euch einfach dazu einladen, das Experiment selbst zu starten. 


Nach der ersten Woche habe ich wirklich gedacht, dass 2 Wochen unglaublich lang sind und ich mich einfach wieder schminken möchte. Auch auf den ein oder anderen Post auf Instagram hätte ich mal Lust gehabt. Aber ich habe es durchgezogen und als die zwei Wochen dann rum waren dachte ich sogar, dass sie viel zu schnell vorbei waren. Das Experiment ist wirklich ganz anders ausgegangen als ich dachte. Ich hatte nämlich nicht gerade große Erwartungen daran und dachte, es wird mir nicht viel bringen. Aber das stimmt nicht. Was mir das Experiment gebracht hat?

Zum einen habe ich Gemerkt, wie es meiner Haut einfach gut tut. Sie war nicht so fettig wie sonst, schön weich und entspannt. Das liegt wohl daran, dass die Haut atmen konnte und ich sie nicht durch das Abschminken strapaziert habe. Das war ein wirklich angenehmer Nebeneffekt.

Natürlich, und zum Glück, hat sich auch meine Selbstwahrnehmung geändert. Ich fühle mich jetzt ungeschminkt wirklich frisch und wohl in meiner Haut. Ich möchte auch versuchen das Makeup in nächster Zeit öfter weg zu lassen. Momentan schminke ich mich nur mit einer leichten CC Cream, auf Concealer verzichte ich im Moment total. Und auf meine Wimpern trage ich auch nur eine ganz dünne Schicht Mascara auf. Etwas Rouge und Lippenbalsam, das wars. 

Ich bin total froh, das Experiment gemacht zu haben und werde es auf jeden Fall wiederholen. Ich kann euch nur empfehlen das auch mal auszuprobieren! Ich wäre auch unheimlich auf eure Erfahrungen gespannt! 

Video: Guten Morgen TAG

FRAGEN
1. Was für einen Wecker hast du?
2. Hast du eine Snoozer?
3. Was machst du als erstes wenn du aufwachst?
4. Kaffee oder Tee?
5. Fenster auf oder zu?
6. Duschen?
7. Kleidung schon rausgesucht?
8. Frühstück? Süß oder Herzhaft?
9. Fernseher, Radio oder Stille?
10. Wann stehst du auf?
11. Laune?
12. Wie schläfst du?



Vom Selbstwertgefühl: Das Selbstexperiment - Tag 2 bis Tag 6

Die erste Woche ist so gut wie vorbei und es ist Zeit ein erstes Fazit zu ziehen. Vorher aber noch ein paar meiner Erlebnisse. In den letzten Tagen ist mir aufgefallen, das ich das Schminken bzw. das geschminkt sein schon vermisse. Vor allem einen schönen, roten Lippenstift zu tragen. Und komischerweise denke ich immer noch jeden Abend "Du musst dich noch abschminken!", bis mir dann einfällt, das ich nicht geschminkt bin. Das finde ich ziemlich lustig. Übrigens hatte ich diese Woche wieder ein einschneidendes Erlebnis mit einer Kollegin, die mich ansah und fragte ob ich Ausschlag hätte? "Nein, das ist mein Gesicht!", antwortete ich. Ok, so krass finde ich meine Rötungen jetzt nicht, das man sie mit Ausschlag verwechseln könnte. Auf die Apps konnte ich weiterhin ohne Probleme verzichten und vermissen tue ich sie bis jetzt noch nicht.  Aber YouTube und Blogs fehlen mir schon. 


Ich weiß gar nicht so recht was ich als Zwischenfazit schreiben soll. Fest steht, das ich mich geschminkt auf jeden Fall wohler fühle als ungeschminkt. Es gibt mir das Gefühl etwas mehr in mich und meine Pflege und Ordentlichkeit zu investieren. Wenn ich geschminkt bin, fühle ich mich immer gepflegter. Also, mir geht es so. Weil ich dann denke ich habe mehr dafür gemacht. Natürlich ist das Unsinn. Ich habe festgestellt, dass ich mir sehr oft mit den Händen ins Gesicht fasse, wenn ich nicht geschminkt bin und das nervt mich irgendwie. Ich fühle mich immer noch unwohl mit mir selbst, aber ich glaube es hat sich schon ein bisschen gebessert.


Vom Selbstwertgefühl: Das Selbstexperiment - Tag 1

Am ersten Tag ohne Schminke habe ich nicht wirklich gemerkt, das ich Zeit spare oder so etwas. Es war ein ziemlich chaotischer Morgen, außerdem hatte ich Bauchschmerzen. Also entschied ich mich eine weitere Hose aus Jersey und ein bequemes, weites Shirt zu tragen. Damit ich nicht komplett aussehe wie aus dem Bett gefallen, habe ich mir mit dem Glätteisen ein paar Locken in die Haare gemacht. Dann ging es los zur Arbeit. Ich fahre fast immer mit dem Fahrrad zum Bahnhof, blöd nur, dass es an diesem Tag geregnet hat. So war von den Locken nichts mehr übrig und mein Pony sah, nett ausgedrückt, auch ziemlich doof aus. Das Gefühl des Unwohlseins hatte seinen Höhepunkt erreicht, als ich gemerkt habe, das ich einen Fleck auf dem T-Shirt hatte. Toll und so musste ich dann also zur Arbeit. 



Auf dem Weg zu unseren Personalräumen bin ich schon von 2 Kollegen gefragt worden ob mit mir alles in Ordnung sei. Das motiviert einen doch gleich, oder? Als ich dann sagte ich sei einfach nur ungeschminkt sagten die meisten "Ach so." Was mich an diesem Tag ein bisschen aufheiterte war, das meine Kollegin (die auch Makeup Artistin ist) zu  mir sagte ich hätte eine wirklich schöne, tolle Haut und die Models hätten auch keine bessere. Das fand ich sehr lieb. Die Zeit die ich mit Instagram, Pinterest, YouTube oder Blogs verbracht hätte konnte ich gut durch ein neues Buch ersetzen. Und so ging mein Tag 1 dann zu ende und ich war froh als ich zu Hause war und eine heiße Dusche nehmen konnte.